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Im Vakuum der Zeit

ImVakuumderZeitDie Zeit seht still,

Gleichwohl wie in Vakuum verpackt.
Bilder aus Zeiten, die längst vergangen,
Schweben, klar zu sehen, zum Greifen nah
Und doch unerreichbar zwischen hier und da.

Ungläubig sehe ich dem Tanz von unten zu,
Nehme wahr, was so unwirklich scheint.
Es ist das Leben, das mich jetzt meint.
Wo stehe ich, wie fühl' ich mich,
Im Hier und luftleeren Raum?

Ich versuche zu greifen, nur einen der Momente,
Bewege mich machtlos wie in einem Traum.
Strecke aus den Arm, hoch oben und weit über mich.

Die Hand greift zu, ich hebe ab, sanft und
Ohne Müh in meinen Himmelsraum.
Mit Tränen will ich nehmen, nur einen Gedanken,
Will halten dein Bild, ganz ohne die Schranken.

Die Erinnerung an Liebe und ganz viel Zuversicht,
Will greifen die Hand und auch dein Gesicht.
Ich schaff' es nicht! Ich greif dich nicht!

Stattdessen weiß ich mich mitten unter Ihnen,
Als einen winzig kleinen Teil,
Im Meer der stillen Gedanken,
Gehalten durch der Liebe Seil.

Es ist so still, kein Laut tut weh,
Es ist unser Tanz im Vakuum der Zeit!